Fährtenhund FH 97

Mein Hund „Nando“ in der Fährtenarbeit aufzubauen ist eine grosse Faszination. Für mich ist diese Sparte etwas vom schönsten und anspruchsvollsten was es im Hundesport gibt. Es ist begeisternd was eine Hundenase zu leisten im Stande ist. Die Herausforderung dazu eine tolle Beziehung zum Hund aufzubauen, damit die Verständigung und das Vertrauen zwischen Führer und Hund gefestigt werden kann, ist einzigartig.
Der Fährtenhund soll auf das Hörzeichen „Such“ eine bestimmte, von einem Menschen gelegte Fährte mit tiefer Nase sicher und korrekt ausarbeiten. Dabei soll er alle Gegenstände, die der Fährtenleger „verloren“ hat, überzeugend verweisen oder aufnehmen.



Der Hund sollte diese Arbeit während des ganzen Jahres, möglichst bei jedem Wetter, zu jeder Tageszeit, in jedem Gelände und auf jeder geruchshaltenden Bodenart zuverlässig ausführen. Die anzustrebende Höchstbewertung beträgt 100 Punkte mit der Qualifikation „Vorzüglich“.


Andreas Krebs mit Nando

Voraussetzungen:

Der Fährtenhund sollte

Der/die HundeführerIn sollte

Es gibt drei verschiedene Klassen:

Fährtenhund 97 (1)
Fährtenhund 97 (2) Fährtenhund 97 (3)
Fremdfährte, 1000 Schritte lang,
90 Minuten alt, Geländewechsel (Teilstücke im Wald möglich),
4 Winkel davon 2 Spitzwinkel, 1 Bogen,
4 Gegenstände aus verschiedenen Materialien,
1 Verleitungsfährte,
10 m Leine oder Freifährten,
Ausarbeitungszeit 20 Minuten
Fremdfährte, 1500 Schritte lang,
120 Minuten alt, Geländewechsel (Teilstücke im Wald möglich),
6 Winkel davon 2 Spitzwinkel, 1 Bogen,
5 Gegenstände aus verschiedenen Materialien,
2 Verleitungsfährten,
10 m Leine oder Freifährten,
Ausarbeitungszeit 30 Minuten
Fremdfährte, 1800 Schritte lang,
180 Minuten alt, Geländewechsel (Teilstücke im Wald möglich),
7 Winkel davon 2 Spitzwinkel, 1 Bogen,
7 Gegenstände aus verschiedenen Materialien,
2 Verleitungsfährten,
10 m Leine oder Freifährten,
Ausarbeitungszeit 45 Minuten